Nadine Ruf

Geboren im Jahr 1978 in Wiesbaden, in Rambach in den Kindergarten und in die Grundschule gegangen. Den größten Teil ihres Lebens hat sie in Rambach verbracht.
Nach einem „kurzen Intermezzo“ in der Stadt, hat sie im Jahr 2013 zusammen mit Ehemann Stefan das Elternhaus ihrer Mutter gekauft, angefangen zu sanieren (wobei das ein längerfristiges Projekt ist – vor allem, wenn man viel selbst macht bzw. machen muss) und lebt seitdem auch dort. Im gleichen Jahr kam im September Tochter Jonna zur Welt.
Nach einem Jahr Elternzeit hat die studierte Diplom-Betriebswirtin, wieder angefangen als wissenschaftliche Mitarbeiterin für zwei Landtagsabgeordnete im Hessischen Landtag zu arbeiten. Durch diese abwechslungsreiche und fordernde Tätigkeit kommt sie mit vielen Politikbereichen in Berührung. Für ihre kommunalpolitische Arbeit ist dies sehr hilfreich.
Mitglied der SPD seit 1994. Der Einsatz gegen Rechtsextremismus brachte sie damals zu den Wiesbadener Jusos. Seitdem hatte sie viele unterschiedliche Funktionen inne, u.a. als stellvertretende Bezirks- und Landesvorsitzende der Jusos und als Beisitzerin im Unterbezirksvorstand der SPD Wiesbaden. Seit 2014 ist sie stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der SPD Rambach.
Darüber hinaus ist sie seit September 2004 Stadtverordnete. Lange Jahre war sie Mitglied im Sozialausschuss und Frauenausschuss, zudem war sie frauenpolitische Sprecherin der Fraktion. Seit der letzten Kommunalwahl ist sie im Umweltausschuss und seit 2012 auch umweltpolitische Sprecherin der Fraktion. Seit 2013 zudem noch parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion und vertritt die SPD nun auch im Ältestenausschuss.
Die verschiedenen Ausschüsse geben auch ein gutes Bild ihrer politischen Schwerpunkte wieder. Eine Gesellschaft kann nur dann wirklich funktionieren, wenn wir es schaffen auf Ausgleich und Miteinander zu setzen. Für die genannten Politikbereiche gilt dies im besonderen Maße. Politik, auch auf kommunaler Ebene, muss die Rahmenbedingungen schaffen, dass in der Gesellschaft jeder seinen Platz findet und niemand ausgegrenzt wird. Das fängt beispielsweise schon bei der frühkindlichen Bildung und Betreuung an. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig eine gute Betreuung ist um Familie, Beruf UND Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Aber nicht nur für die Eltern ist eine gute Betreuung wichtig, viele Kinder profitieren von einer frühen Förderung, die auch einen guten Grundstein für die schulische Bildung bildet.
Für den Umweltbereich gilt ähnliches. Wir dürfen Umweltpolitik nicht als Gegensatz zu Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung verstehen, denn dann ist sie zum Scheitern verurteilt. Ein gesunder und ökologisch wertvoller Lebensraum ist wichtig für eine gute und prosperierende Stadtentwicklung und mit Sicherheit auch ein Standortvorteil. Vor allem aber ist sie wichtig für die Menschen, die hier leben und „Rückzugsräume“ benötigen.

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